Dasher
Hinckley · Elektrisch · ultra luxury
Ab 500.000 €
Angebot anfordernHinckleys erstes vollelektrisches Modell (2017), gebaut neben der konventionellen Picnic-Boat-Reihe mit Jetantrieb und von Michael Peters von Grund auf für den Elektroantrieb gezeichnet. Zwei Torqeedo-Deep-Blue-Elektromotoren mit je 80 PS und ZWEI Lithium-Ionen-Akkupacks à 40 kWh auf Basis des BMW i3 (zusammen 80 kWh) – diese Angabe stützen 2 von 3 geprüften Quellen (der Launch-Bericht von boats.com/YachtWorld von 2018 und ein Beitrag im EV Magazine von 2025); sie gilt daher als Primärangabe und ersetzt eine frühere Fassung dieses Eintrags, die MBY (2023) gefolgt war – dort standen ein einzelnes 40-kWh-Paket und 2×50-kW-Motoren. Harzinfundierte Bauweise aus Kohlefaser/Epoxid, rund 6.500 lbs. Komposit und Titan, getarnt als traditionelles Teak-und-Edelstahl-Finish – selbst das „Teak" ist von Hand aufgemalte Holzimitation. Reichweite rund 40 Meilen (35 sm) bei 10 mph (8,7 kn). Preis umgerechnet aus 545.000 US-Dollar (2018) bzw. „500.000+ US-Dollar" (Quelle von 2025) – über die Jahre weitgehend konsistent. Vor einer Veröffentlichung dennoch die exakte aktuelle Spezifikation direkt bei Hinckley bestätigen lassen, da eine der drei Quellen abweicht.
Technische Daten
- Länge
- 8.53 m
- Batterie
- 80 kWh
- Motorleistung
- 100 kW
- Höchstgeschwindigkeit
- 23.5 Knoten
- Reichweite
- 40 nm
Antriebsvarianten
Torqeedo Deep Blue
- Motoren
- 2x
- Leistung
- 60 kW
- Batterie
- 80 kWh · BMW i3-derived li-ion
- Höchstgeschwindigkeit
- 23.5 kn
- Reichweite
- 40 nm
- Preis
- 500.000 €
RESOLVED (previously flagged as a conflict): twin 80hp Torqeedo Deep Blue motors and TWO 40kWh battery packs (80kWh combined) is now the primary spec, supported by 2 of 3 sources (2018 boats.com/YachtWorld launch review; 2025 EV Magazine feature). A single MBY (2023) source instead reported 2x50kW motors and a single 40kWh pack — kept here only as a minority-source footnote, not the primary figure. Charges 0-100% in 4 hours via dual 50A shore connections.
Was Käufer wissen sollten
Man kauft eine Hinckley, keine Reichweitenangabe
Eine halbe Million Euro für ein Boot von 8,53 m mit 40 sm Reichweite ist, rein an den Zahlen gemessen, ein schlechtes Geschäft – und genau dieser Maßstab geht am Boot vorbei. Die Dasher ist ein handwerkliches Objekt aus Maine, gezeichnet von Michael Peters, von Anfang an für den Elektroantrieb konzipiert statt umgerüstet, und in einer Qualität ausgeführt, die in diesem Segment sonst kaum jemand auch nur versucht. Das Publikum sind Käufer in Newport, Nantucket oder am Solent, die ein schönes Boot für kurze Schläge wollen und Herkunft zu schätzen wissen. Wer die Kosten pro Seemeile rechnet, gehört nicht dazu.
Die praktische Lesart – und ein echter Vorbehalt
Zwei Torqeedo-Deep-Blue-Motoren mit je 80 PS gegen 80 kWh: Die 40 sm sind ein Marschwert; bei 23,5 Knoten Spitze wäre das Paket in weniger als einer Stunde leer. Man nehme die Dasher als Hafen- und Kurzstreckenboot mit flachgehenden Jetantrieben – exakt so nutzen Hinckleys Picnic-Boat-Eigner die ihren.
Der Vorbehalt, auf dem man bestehen sollte, ist das Alter. Dies ist ein Entwurf von 2017 mit Zellen auf Basis des BMW i3 – eine inzwischen überholte Generation der Zellchemie. Batteriezustand, Wartung und die Kosten eines späteren Ersatzes bei einem maßgefertigten, neun Jahre alten Paket sind Fragen, die vor einem Gebrauchtkauf an die Werft gehören. Anzumerken auch: Die 80 kWh bestätigen zwei der drei von uns geprüften Quellen – nicht alle drei. Eine Candela C-8 für 330.000 Euro bietet weit mehr nutzbare Reichweite; sie bietet nichts, was der Handwerkskunst dieses Bootes nahekäme.
Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.