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Katamarane

PY60

Pioneer Yachts · Hybrid-elektrisch · luxury

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Die PY60 ist das erste Modell von Pioneer Yachts, einer neuen Werft auf dem ehemaligen Volkswerft-Gelände in Stralsund, Deutschland. Der 18,30 m lange Katamaran mit 8,98 m Breite wurde von Anfang an um einen solarelektrischen Antrieb herum konstruiert und nicht aus einem bestehenden Motorboot abgeleitet: 16,7 kWp Solarleistung auf Dach und Bimini speisen einen 48-Volt-LFP-Speicher von je nach Konfiguration 187–246 kWh, der zwei 50-kW-Motoren antreibt – 7,5 Knoten Reisegeschwindigkeit, 11 Knoten Höchstgeschwindigkeit. Zwei Bugstrahlruder mit je 7,3 kW arbeiten über ein Joystick-Manövriersystem mit den Motoren zusammen, und die Yacht ist so ausgelegt, dass ihr Eigner sie ohne professionelle Crew führen kann. Exterieur von Cossutti & Ganz, Interieur von Micheletti + Partners. Trotz der Vermarktung als „100 % solarelektrisch“ führt die eigene Spezifikation der Werft einen Range Extender mit 11–22 kW und 2×736 Liter Kraftstoff auf, weshalb die Yacht hier als hybrid-elektrisch geführt wird. Reichweite, Preis sowie die Anzahl der Kabinen und Kojen sind nicht veröffentlicht; die Werft nennt reale Werte nach den Probefahrten. Der erste Rumpf „Pioneer One“ lief im Juli 2026 vom Stapel, die Weltpremiere folgt im September 2026 auf dem Cannes Yachting Festival.

Technische Daten

Länge
18.3 m
Breite
8.98 m
Gewicht
30.000 kg
Batterie
187 kWh
Motorleistung
100 kW
Höchstgeschwindigkeit
11 Knoten
Unsere Einschätzung

Was Käufer wissen sollten

Für wen es geeignet ist

Die Pioneer Yachts PY60 eignet sich für einen Eigner, der ruhig an Bord leben möchte und bereit ist, sich nach der Sonne zu richten. Bei 18,30 m Länge und 8,98 m Breite, mit 16,7 kWp Solarleistung, die eine 48-V-Bank von 187 bis 246 kWh speist, wurde sie um den solar-elektrischen Antrieb herum entworfen und nicht von einem bestehenden Motorboot abgeleitet – das zeigt sich an der Dachfläche und an der 48-Volt-Architektur, die das gesamte Boot versorgt. Die Werft geht davon aus, dass das Boot vom Eigner selbst und nicht von einer professionellen Crew geführt wird, wofür das Joystick-Anlegemanöver gedacht ist, das die beiden 50-kW-Motoren mit den beiden 7,3-kW-Bugstrahlrudern verbindet. Wer eine Strecke nach Zeitplan zurücklegen muss, ist hier nicht die Zielgruppe.

Was die Zahlen bedeuten

100 kW, die rund 30 Tonnen bewegen, ergeben 7,5 Knoten Marschfahrt und 11 Knoten Höchstgeschwindigkeit. Das ist Verdrängerfahrt, und die Spezifikation ist darin ehrlich, statt einen Gleitfahrtwert anzugeben, den niemand erreichen würde. Die Solaranlage ist die Zahl, bei der man verweilen sollte: 16,7 kWp gegenüber einer Bank von 187 bis 246 kWh bedeuten, dass ein guter Tag einen erheblichen Teil der Bank ersetzt und nicht nur ein symbolisches Nachladen. Man sollte klären, auf welche Batteriekonfiguration sich ein genannter Preis bezieht – die Differenz zwischen beiden liegt bei fast einem Drittel der Kapazität.

Vorbehalte

Pioneer Yachts wirbt mit „100 % solar-elektrischem Antrieb“, doch die eigene Spezifikation listet einen 11 bis 22 kW starken Reichweitenverlängerer (Range Extender) und zwei 736-Liter-Kraftstofftanks auf. Nach diesen Angaben handelt es sich um einen Hybrid, und die Werbung sollte entsprechend gelesen werden. Die Werft veröffentlicht überhaupt keine Reichweite und verweist darauf, dass reale Werte erst nach den Seeversuchen vorliegen – die richtige Antwort, die aber die zentrale Frage bei jedem Elektroboot vorerst offenlässt. Preis sowie Kabinen- und Kojenzahl sind ebenfalls nicht veröffentlicht. Und dies ist das erste Boot einer Werft, die eigens zu seinem Bau gegründet wurde: Die Pioneer One lief im Juli 2026 vom Stapel, sodass es dafür noch keine Servicehistorie gibt.

Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.

Galerie

PY60 im Detail.

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