N30
Navier · Elektrisch · premium
Ab 276.000 €
Angebot anfordernFoilendes Tagesboot mit Carbonrumpf und einfahrbaren Tragflächen, gebaut auf der Werft Lyman-Morse in Maine. Lieferbar als Cabin-Version oder als offenes Hardtop, beide mit Self-Docking-Funktion. Zwei 90-kW-Motoren, 80-kWh-Batterie. Nach eigener Angabe das reichweitenstärkste 30-Fuß-Elektroboot seiner Klasse (rund 75 Seemeilen bei 20 Knoten). Die Produktion des Jahrgangs 2023 galt bei Redaktionsschluss als ausverkauft. Preis umgerechnet aus einem Einstiegspreis von 300.000 US-Dollar.
Technische Daten
- Länge
- 9.1 m
- Breite
- 2.6 m
- Batterie
- 80 kWh
- Motorleistung
- 180 kW
- Höchstgeschwindigkeit
- 35 Knoten
- Reichweite
- 75 nm
Antriebsvarianten
Motor-/Batteriedaten nicht veröffentlicht
- Motoren
- 2x
- Leistung
- 180 kW
- Batterie
- 80 kWh
- Höchstgeschwindigkeit
- 35 kn
- Reichweite
- 75 nm
- Preis
- 276.000 €
Retractable hydrofoils; self-docking feature on both Cabin and Hardtop versions.
Was Käufer wissen sollten
Das Foilen macht die Reichweitenangabe glaubwürdig
Rund 75 Seemeilen bei 20 Knoten aus einer 80-kWh-Batterie — für einen konventionellen Gleitrumpf wäre diese Angabe der Navier N30 schlicht unglaubwürdig. Erst die einfahrbaren Hydrofoils machen daraus Arithmetik statt Optimismus: Hebt sich der Rumpf aus dem Wasser, verschwindet der Großteil des Widerstands, und das Boot läuft mit seinen zwei 90-kW-Motoren flotte 35 Knoten — mit einem Akku, der nicht größer ist als der eines Elektroautos der Mittelklasse. Wer sich am Elektrobootfahren vor allem daran stört, dass die nutzbare Reichweite in dem Moment einbricht, in dem das Boot ins Gleiten kommt, findet hier auf 9,1 Metern die direkteste Antwort, die der Markt zu bieten hat.
Ein komplexes Boot, weit weg von Europa
Die Einschränkungen sind real. Foils bedeuten mechanische Komplexität, bewegliche Teile unter Wasser und Empfindlichkeit gegenüber Treibgut und Flachwasser, und das Self-Docking wie die Ride-Control-Regelung hängen in einem Maß von Software ab, wie es die wenigsten Boote tun. Der Carbonrumpf entsteht bei Lyman-Morse in Maine — ein europäischer Eigner kauft also ein in den USA gebautes Boot ohne lokales Händlernetz. Die 276.000 € sind aus einem Einstiegspreis von 300.000 US-Dollar umgerechnet; Fracht, Zoll und Mehrwertsteuer kommen noch obendrauf.
Batterie- und Reichweitenpakete unterscheiden sich je nach Ausstattungslinie — man sollte also klären, welches Paket das eigene Angebot abdeckt. Frühe Produktionsserien sind Berichten zufolge ausverkauft; die Lieferzeit könnte damit wichtiger werden als der Preis.
Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.